Zum Inhalt oder Zur Navigation

500 – 100 – Die Jubiläen

Von der Bauhütte zum Bauhaus

Dieser große Bogen verbindet die Jubiläen miteinander und noch heute sprechen die beiden bekanntesten Baudenkmäler Bernaus durch die Fertigkeiten ihrer meisterlichen Erbauer für sich selbst.

Mit dem Jubiläumsprogramm 500 – 100 sind Sie herzlich zu zahlreichen Veranstaltungen in und um die Kirche Sankt Marien und das UNESCO-Welterbe Bauhaus Denkmal Bundesschule eingeladen.

500 Jahre Sankt Marien   mehr erfahren   100 Jahre Bauhaus

     

500-100-Jubiläumsflyer

     

  

500 Jahre Sankt Marien

EIN BESONDERES JUBILÄUM

  

„Im Jahr des Herrn 1519 wurde dieses Werk fertiggestellt durch Petrus aus Luckau.“ Diese Gewölbe-Inschrift datiert den Abschluss der Bauarbeiten, ihre Anfänge reichen ins 13. Jahrhundert zurück.

Seit dieser Zeit hat die Kirche ihre heutige Form als vierschiffige Hallenkirche mit Chorumgang und beeindruckt als eine der bedeutendsten Stadtpfarrkirchen in Brandenburg. Außergewöhnlich ist auch die reiche sakrale Ausstattung aus dem 15. bis 18. Jh., insbesondere der dreiflügelige spätgotische Marienaltar aus der Schule Lukas Cranachs d. Ä. ist einzigartig. Doch die Marienkirche ist kein Museum, sondern seit 500 Jahren ein Ort gelebten Glaubens der christlichen Gemeinde.

Veranstaltungen zu 500 Jahre Sankt Marien

Prof. Dr. Jörn Janssen im Rahmen des UNESCO-Welterbetages

St. Marienkirche | Kirchplatz 8 | www.bernaustmarien.de

Ausstellung zum Malwettbewerb für Kinder "Mein Lieblingsort in der Kirche"

St. Marienkirche | Kirchplatz 8 | www.bernaustmarien.de

Eröffnung des Festmonats „500 Jahre St. Marien“ — Festgottesdienst mit Bläserchor St. Marien

St. Marienkirche | Kirchplatz 8 | www.bernaustmarien.de

500 Jahre zurück geschaut. Ein Blick ins Leben eines Universalgenies: Leonardo da Vinci (1452-1519) – Maler, Bildhauer, Architekt, Naturphilosoph, Erfinder, Konstrukteur. Die Autorin Christine Schulz-Reiss liest aus ihrem Kinderbuch. Für Kinder ab 8 Jahren.

Kunstraum Innenstadt | Alte Goethestraße 3 | Tel. (0 33 38) 36 53 65

Orgelkonzert I: Reminiszenz an die ehemalige Scherer-Orgel

St. Marienkirche | Kirchplatz 8 | www.bernaustmarien.de

Orgelkonzert II: Reminiszenz an die ehemalige Sauer-Orgel

St. Marienkirche | Kirchplatz 8 | www.bernaustmarien.de

Orgelkonzert III: Die Voigt-Orgel im Konzert

St. Marienkirche | Kirchplatz 8 | www.bernaustmarien.de

Felix Mendelssohn: Sinfoniekantate „Lobgesang“

St. Marienkirche | Kirchplatz 8 | www.bernaustmarien.de

Ergebnisse des Fotowettbewerbs „Mein Blick auf die Kirche“

St. Marienkirche | Kirchplatz 8 | www.bernaustmarien.de

Führungen

BAUGESCHICHTLICHE, THEMATISCHE UND KIRCHTURMFÜHRUNGEN

Nach Anmeldung in der Küsterei St. Marien
Tel. (0 33 38) 70 22 0 | www.bernaustmarien.de

FÜHRUNG — EINE ZEITREISE kombinierte Führung

Kombinierte Führung durch beide Bauwerke mit Gelegenheit zum Mittagessen.
Termine: 2. Juni, 4. August und 8. September
12-13 Uhr St. Marien und 15 Uhr Bauhaus
Anmeldung Tourist-Information | Tel. (0 33 38) 36 53 65

FÜHRUNGEN IM UNESCO-WELTERBE BAUHAUS DENKMAL BUNDESSCHULE

donnerstags und sonntags nach Voranmeldung auf www.bauhaus-denkmal-bernau.de/fuehrung.html oder fuehrungen@bauhaus-denkmal-bernau.de

100 Jahre Bauhaus

BAUHAUS DENKMAL
BUNDESSCHULE BERNAU

UNESCO-WELTERBE

  

2017 wurde die bestehende Welterbestätte „Das Bauhaus und seine Stätten in Weimar und Dessau“ um die ehemalige Bundesschule des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB) erweitert.

Mit ihrer weitgehend im Originalzustand erhaltenen Bausubstanz ist die ehemalige Bundesschule noch heute ein einzigartiges, authentisches Bauwerk der späten 1920er-Jahre. Geplant und ausgeführt von der legendären Bauhausschule verbindet das Bauensemble modernes Wohnen, Lernen und Erholung in der Natur mit den bahnbrechenden, modernen Prinzipien des Bauhauses auf ideale Art und Weise. Heute wird die ehemalige Bundesschule als Internat genutzt und ist im Besitz der Handwerkskammer Berlin.

Veranstaltungen zu 100 Jahre Bauhaus

Konzeptuelle Installationen von Andreas Burger, Bernhard Draz, Sven Kalden, Markus Krieger

GALERIE BERNAU | Bürgermeisterstraße 4 | www.galerie-bernau.de

Georgios Tsiokos, ein Grieche, erzählt über die Studienzeit an der Gewerkschaftshochschule „Fritz Heckert“

Kunstraum Innenstadt | Alte Goethestraße 3 | Tel. (0 33 38) 36 53 65

Dr. Andreas Butter — Moderne in der Architektur von Bernau in der Sowjetischen Besatzungszone/DDR 1945-1951

Die Erweiterungsbauten der Bundesschule in Bernau als ein Schlüsselprojekt der frühen Nachkriegsmoderne

Moderation: Wolfgang Kil, Architekt, Architekturkritiker, Publizist, Berlin

Kunstraum Innenstadt | Alte Goethestraße 3 | Tel. (0 33 38) 36 53 65

Der Allgemeine Deutsche Gewerkschaftsbund (ADGB) beauftragte 1928 die Architekten Hannes Meyer und Hans Wittwer mit dem Bau einer Gewerkschaftsschule — der Gebäudekomplex gilt als Musterbeispiel moderner Baukultur.

Die Ausstellung widmet sich der wechselhaften Nutzungsgeschichte der Bundesschule sowie dem Leben, das dort stattgefunden hat und stattfindet — dabei liegt der Fokus besonders auf der DDR-Zeit. Kern der Ausstellung bilden Erzählungen von Bürger*innen und Expert*innen; diese sind mit weiteren Erinnerungsstücken, Artefakten und Zeitdokumenten verwoben. Letztere umfassen einen Zeitraum von fast 100 Jahren — von der Grundsteinlegung 1928 bis heute.

Außerdem werden künstlerische Beiträge von Annika Hein, Elefteria Yuanidis, Francis Kamprath, Institut für Kunst im Kontext, UdK Berlin und Schüler*innen des Paulus-Praetorius-Gymnasium Bernau gezeigt.

Ein Gemeinschaftsprojekt des städtischen Kulturamts und der GALERIE BERNAU. Unterstützt vom Institut für Kunst im Kontext, UdK Berlin, Bauhausdenkmal Bundesschule Bernau e. V., Stiftung Bauhaus Dessau, Friedrich-Ebert-Stiftung, Bauhaus-Universität Weimar: Archiv der Moderne. Kuratiert von Julia Herfurth und Natalie Obert.

 

GALERIE BERNAU | Bürgermeisterstraße 4 | www.galerie-bernau.de | Di-Fr 10 bis 18 Uhr, Sa 10 bis 16 Uhr

Prof. Dr. Simone Hain, Architektur- und Planungshistorikerin: Die ADGB-Bundesschule in Bernau: Planungsgeschichte, Architekturgestaltung und baukulturelle Bedeutung des Werkes von Hannes Meyer und Hans Wittwer

Moderation: Wolfgang Kil, Architekt, Architekturkritiker, Publizist, Berlin

GALERIE BERNAU | Bürgermeisterstraße 4 | www.galerie-bernau.de

Filmvorführung und Gespräch mit Regisseurin Elefteria Yuanidis: Die Gewerkschaftsschule Bernau 1947–1989 | Zeitzeugen erzählen

GALERIE BERNAU | Bürgermeisterstraße 4 | www.galerie-bernau.de

Plastisches Gestalten von Tieren. Für Kinder ab 6 Jahren

Kunstraum Innenstadt | Alte Goethestraße 3 | Tel. (0 33 38) 36 53 65

Prof. Dr. Wolfgang Benz, Historiker für Zeitgeschichte: Das Schicksal der ADGB-Bundesschule im Dritten Reich

GALERIE BERNAU | Bürgermeisterstraße 4 | www.galerie-bernau.de

Francis Kamprath — Der Meistergedanke — Eine Lecture zur Rolle der Mazdaznan — Lehre in den ersten Jahren des Bauhauses — eine Lecture Performance zum Mitmachen

GALERIE BERNAU | Bürgermeisterstraße 4 | www.galerie-bernau.de

Dr. Ulrich Hartung — Die Erweiterungsbauten der Bernauer Gewerkschaftsschule aus den sechziger bis achtziger Jahren

Kunstraum Innenstadt | Alte Goethestraße 3 | Tel. (0 33 38) 36 53 65

Andreas von Ow, Künstler und Farbexperte: „Die Farben um mich herum“ — Ein Spaziergang durch Bernau

Winfried Brenne, Architekt — Die Sanierung der ehemaligen ADGB-Bundesschule in Bernau (2001–2009)

Moderation: Wolfgang Kil, Architekt, Architekturkritiker, Publizist, Berlin

GALERIE BERNAU | Bürgermeisterstraße 4 | www.galerie-bernau.de

Riesen oder Zwerge — Menschen groß oder klein — Figürliches Gestalten. Für Kinder ab 6 Jahren

Kunstraum Innenstadt | Alte Goethestraße 3 | Tel. (0 33 38) 36 53 65

Alex Lebus | Marten Schech

ERÖFFNUNG 12.4. | 19 Uhr

Das Ausstellungskonzept spielt auf doppelter Ebene mit den Begriffen „Raum“ und „Haus“

GALERIE BERNAU | Bürgermeisterstraße 4 | www.galerie-bernau.de

Kandinsky trifft Mussorgsky — Nikolai Tokarev am Piano und Video-Remake von Uwe Niesig

Waterstradt-Bau, Hans-Wittwer-Straße 7 | Vorverkauf in der Tourist-Information: Tel. (0 33 38) 36 53 65

Wer ist eigentlich Kandinsky? Britta Benke stellt ihr Kinderbuch in einer Mitmach-Lesung vor. Für Kinder ab 8 Jahren

Kunstraum Innenstadt | Alte Goethestraße 3 | Tel. (0 33 38) 36 53 65

Tagung des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum in der Bundesschule

Die bewegte Geschichte der Bundesschule Bernau — Führung mit Dr. Anja Guttenberger

Bundesschule | Hannes-Meyer-Campus 9 | Anmeldung über www.hermann-henselmann-stiftung.de

Tag der offenen Tür im Bauhaus Denkmal Bundesschule Bernau „Jugend trifft Hannes Meyer“

Bundesschule | Hannes-Meyer-Campus 9 | Tel. (0 33 38) 36 53 65

Prof. Dr. Jörn Janssen im Rahmen des UNESCO-Welterbetages

St. Marienkirche | Kirchplatz 8 | www.bernaustmarien.de

Carola Bark | Gerd Pilz

ERÖFFNUNG 7.6. | 19 Uhr

Linie, Fläche, Licht und Raum werden am Beispiel des Bauhaus Denkmals Bundesschule verhandelt.

GALERIE BERNAU | Bürgermeisterstraße 4 | www.galerie-bernau.de

Randpersonen — Randnotizen

Schicksale und Ereignisse rund ums Bauhaus, 4 Lesungen

Kunstraum Innenstadt | Alte Goethestraße 3 | Tel. (0 33 38) 36 53 65

The International Style meets Internationality

ERÖFFNUNG 2.8. | 19 Uhr

14 junge internationale Künstler*innen, Asolventen*innen der Bauhaus-Universität Weimar

GALERIE BERNAU | Bürgermeisterstraße 4 | www.galerie-bernau.de

Tag des offenen Denkmals mit der Buchpräsentation: Die Erweiterungsbauten der Bundesschule und der Architekt Georg Waterstradt

Bundesschule | Hannes-Meyer-Campus 9 | Tel. (0 33 38) 36 53 65

Roland Schefferski | Andrea Milde

ERÖFFNUNG 27.9. | 19 Uhr

Zeitgenössischer Diskurs über die Stofflichkeit

GALERIE BERNAU | Bürgermeisterstraße 4 | www.galerie-bernau.de

Wie verwandeln sich Alltagsreste in Puppenfiguren und Objekte?
Wir fragen Bauhausmeister Paul Klee. Für Kinder ab 6 Jahren

Kunstraum Innenstadt | Alte Goethestraße 3 | Tel. (0 33 38) 36 53 65

Können Dreiecke tanzen? Tanzfiguren aus Papier, Pappe und Kunststoff in Bewegung gebracht. Für Kinder ab 6 Jahren

Kunstraum Innenstadt | Alte Goethestraße 3 | Tel. (0 33 38) 36 53 65

Christa Jeitner | Martin Jahn

ERÖFFNUNG 29.11. | 19 Uhr

Textile Objekte und raumgreifende Stoffinstallationen | Malereien und Zeichnungen

GALERIE BERNAU | Bürgermeisterstraße 4 | www.galerie-bernau.de

Von der Bauhütte zu Bauhaus

Vor 500 Jahren wurde die St. Marienkirche in ihrer heutigen Gestalt vollendet und vor 100 Jahren das Bauhaus als weltweit bekannte Kunst- und Architekturschule gegründet, die als erstes großes Bauwerk das Bauhaus Denkmal Bundesschule Bernau hervorbrachte.

Im Mittelalter waren in Bauhütten Künstler, Handwerker und Baumeister für den Bau und die Gestaltung großer Sakralbauten, wie der St. Marienkirche, verantwortlich. Hier schufen sie gemeinsam ausgebildet und gemeinsam arbeitend in perfekter Verbindung all ihrer Fertigkeiten Bauten, die über Jahrhunderte hielten und wirkten.

     

Walter Gropius orientierte sich an den Bauhütten als er 1919 das staatliche Bauhaus gründete. Künstler und Handwerker sollten wieder eine gemeinsame Ausbildung erfahren und gemeinsam ideale Gebäude erschaffen. Unter dem zweiten Bauhaus-Direktor Hannes Meyer wurde dieser Traum wahr als in den Jahren 1928 bis 1930 die Bundesschule des ADGB mit Studierenden des Bauhauses geplant und umgesetzt wurde.

Dieser große Bogen verbindet die Jubiläen miteinander und noch heute sprechen die beiden bekanntesten Baudenkmäler Bernaus durch die Fertigkeiten ihrer meisterlichen Erbauer für sich selbst. Mit dem Jubiläumsprogramm 500 — 100 laden wir Sie herzlich zu zahlreichen Veranstaltungen in und um die Kirche Sankt Marien und das UNESCO-Welterbe Bauhaus Denkmal Bundesschule ein.